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16 Jan 2012, Geposted von Team

Gertraude Minkewitz

„Ich könnte mir kein Leben ohne Bücher vorstellen“

Die Lesens- und Lebenslustige Hausaufgabenhelferin Gertraude Minkewitz muss auch mal im Kinderduden nachschauen.

Für die früher im Verkauf tätige Gertraude Minkewitz (Jahrgang 1949) war Hausaufgabenhilfe nie ein Thema gewesen, aber als sie eine Anzeige in der örtlichen Zeitung las, fühlte sie sich angesprochen. Sie rief an und stellte erst mal viele Fragen. Sie wurde eingeladen. Skepsis. Was wäre denn, wenn sie mal nicht könne, ein Termin ausfallen würde? „Damit können wir jonglieren“, versicherte man ihr. Also probierte sie es und sie blieb dabei. Seit Herbst 2001 gehört sie zum festen Team in Rosi Breigs (Erzieherin) Hausaufgabengruppe. „Da haben sich schon gute, freundschaftliche Kontakte ins Bunte Haus entwickelt“, resümiert Frau Minkewitz die lange Zeit im Bunten Haus. Für die Fessenbacherin ist der Montag zum festen „Bunte Haus-Tag“ geworden. Da sie selber kinderlos ist, freut sie sich besonders über den Kontakt mit den Kindern, deren direkte Art und die vertrauensvollen Ansprache. Besondere Highlights hat sie nicht. Es ist das alltägliche Miteinander der Hausaufgabenhilfe, dass ihr so große Freude bereitet. Man sieht die Kinder groß werden und dass Fortschritte passieren, sagt sie, auch das gefällt ihr.

Gertraude Minkewitz stammt aus einer Familie in der immer viel gelesen wurde. Dieses Hobby ist geblieben und das bringt sie auch in die Hausaufgabenhilfe mit ein. Wann immer die Zeit bleibt, liest sie mit ihren Kindern. Leider klappt das nicht immer, bedauert sie. Was ihr gut tut, sind die beiden von der Anne-Frank-Schule veranstalteten Fortbildungstage. Sie selbst wisse ja auch nicht alles, manchmal müsse sie ja auch im Kinderduden nachschauen, zum Beispiel bei der neuen Rechtschreibung, erzählt sie. Aber sie stellt sich den Herausforderungen. Kürzlich hat sie sich einen Laptop gekauft und da arbeitet sie sich jetzt ein. Für Gertraude Minkewitz ist die Hausaufgabenhilfe zum selbstverständlichen Teil ihres Lebens geworden. „Eigentlich könnte das doch jeder. Wenn man nicht berufstätig ist, sind doch zwei Stunden am Nachmittag nichts.“

 

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